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Archive for the ‘er’ Category

Letzte Woche und übers Wochenende war O. ein letztes Mal bei mir auf der Insel und hat seine Sachen geholt. Es war unglaublich anstrengend und hat sich sehr merkwürdig angefühlt.

O. nimmt die ganz Trennungsgeschichte furchtbar mit, viel schlimmer als ich gedacht habe und schlimmer als es sich die letzten paar Wochen am Telefon angehört hat. Einmal pro Stunde wollte er nochmal über alles reden und ist in Selbstmitleid zerflossen und hat mich wahnsinnig gemacht. Irgendwie hatte er wohl die Hoffnung, auf den letzten Drücker doch noch was retten zu können (und das nachdem ich ihm 8 Jahre lang die Chance gegeben hab alles zu retten und richtig zu machen). Ich war kurz davor, ihn umzubringen und habe am Samstag bekanntgegeben, dass ich Fragen und Standpunkte nur noch in schriftlicher Form annehme.

Jetzt ist er endgültig weg und ich gehe durch die Wohnung und finde allenthalben neue Lücken. Es gibt so vieles, was mir jetzt fehlt. Ganz handfeste Dinge, wie z.B. ordentliche Küchenmesser, ein Esstisch und eine Matratze. Aber auch mit O. verbundene Kleinigkeiten werde ich vermissen, wie z.B. sonntags Kaffee ans Bett gebracht bekommen, immer mal ein Blumenstrauß ganz ohne Grund, kreative selbstgebastelte Adventskalender, zusammen neue Weinsorten probieren, eine personifizierte Film-Enzyklopädie oder in Momenten fiesester PMS die Frage „soll ich dir eine Wärmflasche machen, oder lieber ein Bad einlassen?“

Vorbei. Oft gesagt und nun ein Fakt.

Mal sehen, was jetzt kommt.

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Meine Küche!

Geklärt.

Die Küche (+ E-Geräte) bleibt hier. Dafür bekommt O. den Römertopf, den Spätzleschwob und den Esstisch.

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Nachdem ich neulich Nägel mit Köpfen geschaffen, dabei aber das nächste Fass für Probleme aufgemacht habe (Zusammenwohnen mit dem Ex? Was für eine Idee!!), wurden jetzt Fakten geschaffen:

  1. O. habe ich mitgeteilt, dass er bis Mitte November seine Sachen holen soll (über Waschmaschine, Herd und Küche sowie den Römertopf müssen wir noch verhandeln)
  2. V. hat heute die Kündigung für ihre Wohnung in den Briefkasten gesteckt und zieht im Dezember bei mir ein

O. macht mir ein schlechtes Gewissen; V. freut sich; ich warte hoffnungsvoll auf das, was da kommen mag.

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Vorbei

„Es ist vorbei.“

„Es ist vorbei.

„Es ist vorbei.“

Ich weiß nicht, wie oft ich das in der letzten Stunde durchs Telefon gesagt und gehofft habe, dass es bis in O.s Kopf durchdringt.

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Nach all dem Hin und Her zwischen O. und mir, nach all der Aufregung, dem reden, der Sparflamme und was sonst noch so war, habe ich eine Entscheidung getroffen. Hört sich einfach und schnell an, war es aber nicht. Es sind ungezählte schlaflose Nächte dabei ins Land gezogen.

Zunächst hatte ich beschlossen, mich nicht mehr zu ärgern. Dann wurde O. mir immer egaler. Dann gab es Situationen, die mir verdeutlicht haben, dass ich ihn nicht heiraten will.

Und schließlich habe ich es beendet.

O. möchte das nicht einsehen. Gerade war er spontan zwei Tage hier, um darüber zu reden (erstaunlich, was so ein Schlussstrich alles bewirken kann – sonst war herkommen ja immer ein Staatsakt). Er sagt, er ist ein neuer Mensch (er hat nicht gesagt, ob das was Gutes ist oder nicht) und dass ich ja nur noch nicht sehen konnte, wie er sich verändert hat, weil wir uns seit einem Jahr nur noch sporadisch sehen (womit er das Problem sehr schön beschrieben hat). Er sagt, Sparflamme und alles ist in Ordnung. Er sagt, wir sollten nochmal von vorne anfangen.

Ich mag mich aber nicht mehr umstimmen lassen. Ich mag mich auch nicht streiten. Weil ich friedlich gestimmt war, habe ich ihm angeboten, dass er das dritte Zimmer (ich brauch ja bloß zwei) untermietermäßig mieten kann, für den Fall, dass er tatsächlich an den See ziehen möchte. Ich schätze, er wird das Angebot annehmen. Ich glaube, er macht sich Hoffnungen, die ich ihm auszureden versucht habe.

Ob das WG-mäßige Zusammenleben mit einem Ex eine gute Idee ist, weiß ich nicht.

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Beziehungs-Dingsbums 6

Das mit der Sparflamme funktioniert, irgendwie. O. und ich bewegen uns vorsichtig umeinander herum, wenn er da ist. Wenn wir miteinander telefonieren, verläuft das friedlich.

Aus September ist inzwischen November geworden, aber das war ja klar.

Alles in allem habe ich mein Monster gut im Griff.

Allerdings finde ich die ganze Angelegenheit äußerst verkrampft und anstrengend.

Und ich bin mir nicht sicher, ob es auf Dauer zielführend ist, bzw. ob O. das Ziel, auf das es zusteuert, gefällt.

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Beziehungs-Dingsbums 5

O. und ich haben uns ja auf Sparflamme zurückgeschraubt und haben eine gute Woche nicht miteinander telefoniert. Ich habe mich tatsächlich etwas entspannt in dieser Zeit und als wir gestern wieder miteinander geredet haben, war es ein zunächst merkwürdiges, weil mit vorsichtigem Rantasten seinerseits verbundenes Gespräch, aber am Ende fast normal.

Am Wochenende sehen wir uns. Viele andere Leute werden auch da sein und Privatsphäre wird eher Mangelware sein. Mal sehen wie das so abläuft und ob sich in meinem Kopf endlich mal was in die eine oder andere Richtung klärt.

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