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10er-Listen, die dritte: Verzicht

Nach mehr als einem Jahr nun endlich eine Fortsetzung der 10er-Listen (hier Liste 1 und Liste 2), dieses Mal:  10 Dinge auf die ich 2011 ganz gut verzichten könnte:

  1. Staubwolkenverursachende Vulkanausbrüche, die mich länger an Orten festhalten als geplant und andere unvorhersehbare naturgegebene und unabwendbare Unbillen wie verregnete Sommer, zu warme Winter und nasse Keller
  2. Modehypes, die eigentlich Modesünden sind und sicherlich Augenkrebs verursachen, wenn man zu lange hinsieht
  3. Modepüppchen, die diesen Modehypes verfallen und dann – geklonten Barbies gleich – durch die Gegend laufen
  4. Ausfälle teurer Großgeräte in meinem Umfeld (Autos, Kühlschränke, …)
  5. die große Sommerloch-Schweinegrippen-Acrylamid-oder sonstwas-Panik, ach Mist, zu spät… dieses Jahr ist es Dioxin…. und das ganz ohne Sommerloch
  6. zuwenig Gesellschaft von den wenigen Menschen, mit denen ich nie genug Zeit verbringen kann (hachnaja, all die vollen Terminkalender der Ü30er sind eine wahre Plage!)
  7. zuviel Gesellschaft von zuvielen Menschen, von denen ich eigentlich gar keine Gesellschaft wollte (weshalb ist der Mensch nochmal ein soziales Wesen und sagt nicht einfach >Du – äh – ich hab grad keine Lust auf dich. Ich melde mich in fünf Jahren. Oder nie.< ?)
  8. ein Monat wie der Oktober 2010
  9. mehr als ein Mitbewohnerwechsel (ich hoffe J. bleibt mir ein Weilchen erhalten)
  10. Sinnlose Sendungen im Fernsehen, über die jeder spricht und über die man deshalb auch sprechen muss, wenn auch nur, um zu sagen, dass sie sinnlos sind.
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Bücherstöckchen: Top 100

Das Top-100-Bücher-Stöckchen geht derzeit um. Ich hab’s bei Saba und kurz danach bei Bruno gesehen und mitgenommen – schließlich steh‘ ich auf Listen.

Die Top 100 beruht auf eine Umfrage des ZFF aus dem Jahr 2004 und handelt sich um eine Liste der damals beliebtesten Bücher Deutschlands.

Die fett markierten habe ich gelesen (Film gesehen zählt nicht als gelesen und ist deshalb nicht markiert). Die, die ich schon lange mal lesen wollte, sind kursiv markiert. Die anderen – ich weiß nicht, ob ich die in diesem Leben noch lesen werde.

001.  Der Herr der Ringe, JRR Tolkien
002.  Die Bibel
(zumindest zum Teil)
003.  Die Säulen der Erde, Ken Follett
004.  Das Parfum, Patrick Süskind
005.  Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry

006.  Buddenbrooks, Thomas Mann
007.  Der Medicus, Noah Gordon
008.  Der Alchimist, Paulo Coelho
009.  Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling
010.  Die Päpstin, Donna W. Cross
011.  Tintenherz, Cornelia Funke
012.  Feuer und Stein, Diana Gabaldon
013.  Das Geisterhaus, Isabel Allende
014.  Der Vorleser, Bernhard Schlink
015.  Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
016.  Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón (bin gerade dabei, das zu lesen)
017.  Stolz und Vorurteil, Jane Austen
018.  Der Name der Rose, Umberto Eco
019.  Illuminati, Dan Brown

020. Effi Briest, Theodor Fontane
021.  Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling
022.  Der Zauberberg, Thomas Mann
023. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell Im Original
024.  Siddharta, Hermann Hesse
025.  Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
026.  Die unendliche Geschichte, Michael Ende
027.  Das verborgene Wort, Ulla Hahn
028.  Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
029.  Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
030.  Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley

031.  Deutschstunde, Siegfried Lenz
032.  Die Glut, Sándor Márai
033.  Homo faber, Max Frisch
034.  Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
035.  Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
036.  Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
037.  Owen Meany, John Irving
038.  Sofies Welt, Jostein Gaarder
039.  Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams

040.  Die Wand, Marlen Haushofer
041.  Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
042.  Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
043.  Der Stechlin, Theodor Fontane
044.  Der Steppenwolf, Hermann Hesse
045.  Wer die Nachtigall stört, Harper Lee

046.  Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
047.  Der Laden, Erwin Strittmatter
048.  Die Blechtrommel, Günter Grass
049.  Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
050.  Der Schwarm, Frank Schätzing
051.  Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
052.  Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
053.  Momo, Michael Ende

054.  Jahrestage, Uwe Johnson
055.  Traumfänger, Marlo Morgan
056.  Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger
057.  Sakrileg, Dan Brown
058.  Krabat, Otfried Preußler
059.  Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
060.  Wüstenblume, Waris Dirie

061.  Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
062.  Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
063.  Mittsommermord, Henning Mankell

064.  Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
065.  Das Hotel New Hampshire, John Irving
066.  Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
067.  Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
068.  Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
069.  Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
070.  Tagebuch, Anne Frank

071.  Salz auf unserer Haut, Benoite Groult
072.  Jauche und Levkojen , Christine Brückner
073.  Die Korrekturen, Jonathan Franzen
074.  Die weiße Massai, Corinne Hofmann
075.  Was ich liebte, Siri Hustvedt
076.  Die dreizehneinhalb Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
077.  Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
078.  Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
079.  Winnetou, Karl May
080.  Désirée, Annemarie Selinko
081.  Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
082.  Garp und wie er die Welt sah, John Irving
083.  Die Sturmhöhe, Emily Brontë
084.  P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
085.  1984, George Orwell
086.  Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
087.  Paula, Isabel Allende
088.  Solange du da bist, Marc Levy
089.  Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel
090.  Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
091.  Der Chronist der Winde, Henning Mankell
092.  Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
093.  Schachnovelle, Stefan Zweig
094.  Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
095.  Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
096.  Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
097.  Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas

098.  Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
099.  Jane Eyre, Charlotte Brontë
100.  Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

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Vermutlich bin ich die letzte, die 2009 Revue passieren lässt, schließlich ist 2010 schon ganze fünf Tage alt (allerdings hatte ich in diesen fünf Tagen bis jetzt keine Zeit/Lust/Gelegenheit fürs Netz). Nun also mal los:

Zugenommen oder abgenommen?
Anfang des Jahres zugenommen, dann rapide abgenommen (keine Ahnung was, wie und warum).

Haare länger oder kürzer?
Immer lang. Ob jetzt lang oder länger lässt sich schwer sagen.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Gleichsichtig.

Mehr Kohle oder weniger?
Mehr. Aber nicht wesentlich.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Wesentlich mehr. Ich versuche, nicht darüber nachzudenken.

Mehr bewegt oder weniger?
Mehr. Auf der Insel sind alle Parkplätze mindestens einen viertelstündigen Fußmarsch von meiner Wohnung entfernt. Meist ist man zu Fuß oder mit dem Fahrrad schneller.

Der hirnrissigste Plan?
Heiraten wollen, nicht heiraten wollen, alles in Frage stellen.

Die gefährlichste Unternehmung?
Mit dem falschen Schuhwerk zugefrorene Wasserfälle besichtigen. Hat sich gelohnt.

Der beste Sex?
Zu wenig davon.

Die teuerste Anschaffung?
Der Grabstein für meine Ma.

Das leckerste Essen?
Stier vom Spieß. Grillen aus einem Eimer. Missratene Spätzleexperimente.

Das beeindruckenste Buch?
Habe 2009 fast nur Fast-Food-Bücher gelesen. Es war auch das ein oder andere gute Buch dabei. Aber nichts, was ich beeindruckend nennen würde. Das muss besser werden.

Der ergreifendste Film?
Ich habe eine Menge Filme gekuckt. Keiner kommt mir spontan als „ergreifend“ in den Sinn.

Die beste CD?
2009 war ein mageres CD-Jahr.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
mir und dem Kater

Die schönste Zeit verbracht mit…?
M im Niemandsland

Vorherrschendes Gefühl 2009?
Verwirrung.

2009 zum ersten Mal getan?
Jemanden verlassen. Sonst wurde ich immer verlassen.

2009 nach langer Zeit wieder getan?
Eine WG gegründet.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Verwirrung. Selbstmitleid (meins). Selbstmitleid (seins).

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Es ist vorbei. Und das ist gut so.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
K.A.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Zeit. Zuhören. Zuneigung.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Schön, dass du da bist”

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„Schön, dass ich da bin.”

2009 war mit 1 Wort…?
Verwirrend.

2010 wird…?
Anders.

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10er-Listen, die zweite

Wer A sagt, muss auch B sagen, sagt Lu, und deshalb hier die zweite 10er-Liste.

10 Dinge der Rubrik „kulinarische Peinlichkeiten“

  1. Fertig-Pizza
    (Für „Notfälle“ immer im Gefrierschrank. Dabei mag ich Pizza nicht mal besonders.)
  2. Dosentomaten
    (ich finde eingekerkertes und im eigenen Saft darbendes Gemüse zwar traurig, aber ich traue Gewächshaustomaten nicht über den Weg und will im Winter nicht auf Tomatensuppe verzichten – Tütensuppe geht aber auch nicht. Böse Zwickmühle das.)
  3. Toastbrot
    (Hab ich immer im Gefrierschrank. Kann man zur Not scheibenweise auftoasten, Aus Erfahrung weiß ich, dass ich zur Not wochenlang von Buttertoast leben kann. War ja nicht immer Sonnenseite, mein Leben)
  4. Würfelzucker
    (seit ich weiß, dass Milchprodukte nicht gut für mich sind, sind 2 Stück notwendiger Bestandteil einer durchschnittlichen Tasse Kaffe)
  5. billiger Whisky
    (Seit einer 2-wöchigen durch-Schottland-Wanderung von Distille zu Distille bin ich Whisky-Fan und überzeugt, dass es für jedes Menschenkind den richtigen Whisky gibt. Trotzdem habe ich billigen Whisky (immer noch Single Malt, aber halt echt nicht gut), für den ich mich eigentlich schäme. Irgendwas muss man manchen Menschen aber zum Panschen anbieten…)
  6. Fisch, für den ich schwere Schuld auf mein ökologisches Gewissen lade
  7. Döner
    (manchmal, vor allem nachts und mehr oder weniger alkoholisiert, gibt es so gut wie nichts, was noch befriedigender ist)
  8. Fast-Food auf der Autobahn
    (ohne Worte)
  9. Nutella
    (Nicht immer da und wenn, dann nicht lange. Esslöffel ist ein gutes Stichwort.)
  10. Ketchup
    (Zu meiner Schande dasjenige eines großen Ketchupherstellers, der eigentlich auf der schwarzen Liste steht, aber halt einfach am besten schmeckt, zur Not auch auf Toastbrot)

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10er Listen, die erste

Listen sind mein Leben und ohne wäre ich verloren (ich hab das ja schon mal erwähnt).

Auf miagolare hab ich nun die Liste der 10 Dinge, die bei Lu in der Küche nicht fehlen dürfen, gelesen. Da mach ich doch glatt mit, vor allem, weil es so schön schnell geht, schließlich muss ich quasi nur die Liste, die innen an der Tür vom Vorratsschrank hängt, abschreiben. Und da Listen schreiben, quasi ein natürlicher Zug von mir ist, wird diese Liste hier die erste von vielen:

10 Dinge, die ich immer im Haus (in der Küche) auf Vorrat habe:

  1. Zutaten für Linsen und Spätzle
    (bis auf die Wienerle, die müssen bei Bedarf vom Metzger des Vertrauens geholt werden, weil Würstchen aus Dosen – sowas geht gar nicht)
  2. Sättigungsbeilagen
    (Kartoffeln, Couscous, mindestens zwei Sorten Reis, mindestens drei Sorten Pasta)
  3. eine gute Auswahl an Wein
    (jeweils vom Haus-und-Hof-Winzer für Weiß- bzw. Rotwein und einmal im Jahr geht’s an den Rhein zur Weinprobe, damit ich weiß, womit ich mich bevorraten muss)
  4. Gemüse und Obst
    (möglichst saisonal und regional, aber seit V. hier wohnt schleichen sich auch grauenhaft pestizidverseuchte Massenprodukte in den Kühlschrank – sie ist halt noch so jung und es mangelt ihr an Bewusstsein)
  5. Zwiebeln, Knoblauch und drei Sorten ganze Pfefferkörner
    (ja, ich habe auch drei Pfeffermühlen und ja, man schmeckt den Unterschied)
  6. Kräuter
    (tiefgefroren: in Ermangelung eines eigenen Gartens lasse ich mich von Freunden/Bekannten mit Garten im Sommer reichlich mit Grünszeug beschenken und lagere es für dunkle Zeiten)
  7. mindestens drei bis vier Sorten Honig (vom Imker des Vertrauens) und selbstgemachte Marmelade (was der Sommer so hergegeben hat)
  8. Essig
    (sehr wichtig und vielseitig; Feigenessig beispielsweise ist ein ausgezeichneter Aperitif)
  9. Kaffee und Schokolade für die Glückseligkeit
    (dunkel muss die Schokolade sein und eine Tafel muss genau dann da sein, wenn ich Lust drauf habe)
  10. Butter
    (Grundlage für jedes Brot. Muss kalt und frisch sein. Es gibt fast nichts schlimmeres als weiche Butter, die an den Rändern gelb wird)

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