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Archive for the ‘Dorfwelt’ Category

Das Dorf und die Post

Es ist unglaublich, aber wahr: wenn ich zur Post gehe möchte, um ein Päckchen aufzugeben oder so, so ist auf die der Gärtnerei des Dorfes angeschlossene Poststelle mehr Verlass, als auf die zentralePostfiliale mit Bank und so unten in der großen Kreisstadt. Man muss weder so lange anstehen, noch wird man unfreundlich bedient. Die Öffnungszeiten sind wesentlich arbeitnehmenrfreundlicher. Und darüber hinaus wird der Blick durch den Anblick und den Duft wunderbarer Blumenarrangements erfreut.

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Gestern mit 50 cm Neuschnee aufgewacht. Aber Bayern ist sowas ja gewöhnt und hat Schneemassen im Griff. Oder auch nicht.

Für die 9 km zur Arbeit habe ich jedenfalls geschlagene anderthalb Stunden gebraucht. Und so schnell war ich nur, weil eine Kollegin, die sich hier besser auskennt als ich, mir einen Schleichweg verraten hat, der zwar auch nicht geräumt, dafür aber frei von liegengebliebenen LKW war.

Schön ist es aber trotzdem:

Ich will frei haben. Ich will Iglus bauen. Und Schneemänner. Und Schneefrauen. Und Schneekinder. Und…

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Das Wochenende hat sich gelohnt! Ich glaube, ich habe hier jemanden gefunden, mit dem  ich weggehn, tanzen und Spaß haben kann.

Kleine Dinge können soo glücklich machen.

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Man muss sich ja auch über die kleinen Schritte freuen können.

O. kommt morgen für vier ganze Tage ins Dorf, dann verschwindet er wieder in die Stadt, wo er sich wohler fühlt und wir sehen uns erst in 2 Wochen wieder.

Vielleicht war ich zu streng/ungeduldig/sauer/empfindlich und das Stadtkind O. braucht einfach seine Zeit, sich an den Gedanken im Dorf zu leben zu gewöhnen und vielleicht klappt das besser in kleinen Schritten.

Ich freu mich auf das Wochenende.

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Kann das örtliche Müllentsorgungssystem ein Grund sein umziehen zu wollen?

Ja, es kann.

Das hier für die Abfallentsorgung zuständige Entsorgungsunternehmen glaubt nicht an den Sinn des Dualen Systems und hat deshalb den Gelben Sack (oder die Gelbe Tonne) nie eingeführt.

Ich sehe ein, dass es für das Duale System und seine Umsetzung durchaus Pro und Contra gibt.

Andererseits sollte ein Entsorgungsunternehmen einen adäquaten Ersatz anbieten. Weil einfach alles zusammen schmeißen is’ nich’.

Die Antwort hierzulande sieht folgendermaßen aus: Es gibt mehr oder weniger flächendeckend Wertstoffhöfe, bei denen man nicht nur (wie überall) Bauschutt, Elektrogeräte, größere Mengen Gartenabfälle und ähnliches abgeben kann, sondern wo man auch seinen Plastikmüll abzuliefern hat. Und zwar entleert, gesäubert und nach Fraktionen sortiert:

  • Milchtüten,
  • PET bunt,
  • PET farblos,
  • Folien kleiner A4,
  • Folien größer A4,
  • Styroporflocken,
  • Styroporplatten,

(Wahrscheinlich schlecht bezahlte) Schüler stehen hinter den auf Biertischen aufgebauten Waschkörben, die zur Aufnahme der Fraktionen gedacht sind, und sorgen dafür, dass niemand was falsch sortiert.

Natürlich sind die Öffnungszeiten kaum arbeitnehmerfreundlich und so bleibt für die arbeitende Bevölkerung nur der Samstagvormittag zur Müllentsorgung, wo sich regelmäßig lange Schlangen bilden.

Die vom Entsorgungsbetrieb gewählte Begründung für dieses System ist übrigens, dass sie so besser und günstiger den Verpackungsmüll wiederverwenden können.

Das glaub ich sofort: einfacher und günstiger, weil kein Fuhrpark und keine Sortieranlage nötig ist. Beides wird schließlich vom Bürger geleistet, für den Betrieb völlig kostenlos.

Und aus genau diesem Grunde halte ich auch die zweite Begründung für mindestens fragwürdig: aus Umweltschutzgründen. Hallo? Jeder einzelne Bürger fährt mit seinem Auto ein- bis viele Male zum Wertstoffhof, um seinen Verpackungsmüll zu entsorgen. Dass soll Ökobilanzmäßig günstiger sein als ein Müllfahrzeug, das in einem regelmäßigen Turnus den Müll abholt?

Glaub ich nicht.

Wie dem auch sei. Ich mache diesen Blödsinn jedenfalls nicht mit. Mülltourismus ist die Antwort.

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Das Dorf im Nebel

Seit Tagen schon versteckt sich das Dorf in grauen Nebelschwaden.

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Die Bäume tragen ein dickes Kleid aus gefrorenem Nebel und jeder Spaziergang fühlt sich an wie die Reise in einen Wattebausch.

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Ich habe heute die Sonne gesehen.

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Geboren wurde ich in Überlingen am Bodensee, gewohnt habe ich an vielen Orten. Aber egal, wo ich gewohnt habe, ich wollte immer zurück an den See. Irgendwann.

Das irgendwann wurde beschleunigt durch einen traurigen Teil Familiengeschichte, der mich zwang recht schnell eine Arbeitsstelle am See zu finden – gar nicht soooo einfach im Umweltbereich. Dennoch habe ich eine Stelle gefunden, (leider) in der einzigen Stadt am See, die in bayrischer Hand ist.

Viel schwieriger war es, eine bezahlbare und einigermaßen meinen Vorstellungen entsprechende Wohnung zu finden, in die auch der Kater mit einziehen darf.

Schlussendlich bin ich in einem bayrischen Dorf im Hinterland gelandet, etwa 10 km vom See entfernt. Das Dorf hat etwa 1500 Einwohner und nicht nur Kühe tragen hier Glocken um die Hälse – Schafe auch. Das Dorf zählt eine Kirche, eine Kapelle und einen Weiher zu seinen Sehenswürdigkeiten. Es gibt eine Tankstelle, einen Bäcker, eine Gärtnerei und zwei Biergärten.

Diese kleine Serie befasst sich mit dem Dorf, den Dörflern und wie ich damit klarkomme.

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