… warum ich nichts dagegen habe, GEZ zu zahlen:
- ZAPP im NDR
- Panorama, Monitor und Plusminus sowie Report Mainz und Report München in der ARD
- Katrin Bauerfeind auf 3sat
- Karambolage zur unterhaltsamen deutschfranzösischen Völkerverständigung auf arte
- hr2 Kultur „Der Tag“, wo werktäglich eine Stunde lang ein tagesaktuelles Thema von allen Seiten beleuchtet wird und das ebenso tiefsinnig wie kurzweilig (Podcasts kann man hier runterladen)
- die 37° Reportagen im ZDF
- der Wochenrückblick „quer“ mit Christoph Süß im Bayrischen Rundfunk
- Die Sendung mit der Maus sonntagsmorgens zum Frühstück (nein, dafür ist man nie zu alt!)
- Weltspiegel sonntagsabends im Ersten
- ich habe lange genug in den USA und in England gelebt und weiß die Vielfalt im deutschen Fernsehen und Radio zu schätzen
Zugegebenermaßen läuft auch eine Menge Müll in den öffentlich-rechtlichen. Aber ich bin Menschenfreund und sicher, dass auch Rosamunde-Pilcher-Liebhaber eine Daseinsberechtigung haben.
Außerdem finde ich nicht nur die Methoden der GEZ-Eintreiber äußerst fragwürdig, sondern auch eine Zwangsgebühr grundsätzlich falsch.
Erstens gibt es genug Leute, die sich nur zu gerne mit billig produzierten Reality-Dokus, drittklassigen Komikern und der restlichen anspruchslosen und weichgespülten Kommerzkacke der Privatsender zufrieden geben und die niemals in die Versuchung kommen würden, ein Politmagazin auf einem öffentlich-rechtlichen Sender anzuschauen. An deren Stelle würde ich auch nicht GEZ zahlen wollen. Wofür auch.
Zweitens orientiert sich diese Zwangsgebühr nicht an der Realität, sondern an der Anzahl der Empfangsgeräte. Was für ein Schwachsinn! Welt an GEZ: Es ist physisch nicht möglich, gleichzeitig mehr als eine Sendung zu sehen oder hören!